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Antifaschistischer Sommertag am 8. August

Antifaschistischer Sommertag am 8. August

Antifaschistischer Sommertag am 8. August

Das Zentrum für Demokratie lädt am Samstag, den 8. August, ein die antifaschistischen Aktivitäten der vergangenen Jahre in Schöneweide besser kennenzulernen und sich zu vernetzen.

Zum dritten Mal feiert das „Zentrum für Demokratie“(ZfD) den Antifaschistischen Sommertag in Schöneweide. Der Tag beinhaltet in diesem Jahr zwei Aktionen, die unter den Hygienebestimmungen möglich sind: Ab 11:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen den neu aufgelegten digitalen Stadtspaziergang „Schöneweide – Vom Nazikiez bis zur Gegenwart“ auszutesten. Die interaktive Bildungsroute beschäftigt sich mit der jüngeren Geschichte von Schöneweide als Hotspot der neonazistischen Raumergreifungsstrategie, aber auch mit den antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Abwehrkämpfen und Erfolgen. Ab 14 sind alle Gäste in den Garten der „Villa offensiv“ eingeladen. Dort gibt es die Möglichkeit sich mit Engagierten aus Treptow-Köpenick auszutauschen und zu vernetzen. Außerdem können menschenfreundliche Transparente gestaltet werden. 

Der Antifaschistische Sommertag wurde als Reaktion auf das NPD-Sommerfest vom „Zentrum für Demokratie“ 2018 ins Leben gerufen. Die Organisator*innen wollen mit diesem Tag darauf hinweisen, dass einschlägige Neonazis und deren Strukturen zwar erfolgreich verdrängt wurden, die jahrzehntelange neonazistische Prägung des Stadtteils aber seine Spuren hinterlässt. Daher heißt es auch 2020 jeden Tag die eigenen Augen und Ohren offen zu halten, gegen den zunehmenden Alltagsrassismus und neurechte Bestrebungen.    

Hier könnt ihr die Pressemitteilung als PDF downloaden!

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick/posts/3112914028746330?notif_id=1595511086684721&notif_t=page_post_reaction&ref=notif

Rassismus in Adlershof - Gewalt spitzt sich zu

Der Berliner Ortsteil Adlershof ist zurzeit Schauplatz vieler rassistischer und neonazistischer Vorfälle.

Seit Mai dieses Jahres ist Adlershof Schauplatz einer Welle rassistischer Gewalt. Mitte Mai wurde an einer Privatwohnung der Briefkasten mit rassistischen Drohungen und einem Hakenkreuz beschmiert. Am 9. Juni wurde der Imbiss „Habiba“ in der Adlershofer Dörpfeldstraße Opfer eines Buttersäure-Angriffs. An dem Wagen wurden außerdem erneut rassistische Parolen und ein Hakenkreuz hinterlassen.

Ein neues Ausmaß nahm die Gewalt in den vergangenen Wochen an, als die Wohnung einer geflüchteten Familie mehrfach angegriffen wurde. So wurde im Mai der Briefkasten der Familie zerstört, der Gartenzaun beschädigt und der Eingang mit Hundekot beschmutzt. Es folgten Beleidigungen in unmittelbarer Nähe zum Wohnort. Zuletzt wurden in der Nacht zum 23. Juni zwei Schüsse auf die Eingangstür abgegeben – die Metallkugeln durchschlugen zum Glück nicht die Tür. Verletzt wurde niemand.

Nach wie vor scheint es keine Informationen darüber zu geben, wer der oder die Täter*innen sind. Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick nimmt die aktuellen Ereignisse allerdings sehr ernst: „Dass sich die Entwicklung in Adlershof derart zuspitzt, macht uns Sorgen“, so Gianna Faust, Mitarbeiterin im Zentrum für Demokratie. „Vorfälle wie der Mord an Walter Lübcke mahnen uns, rechte Gewalt als Zivilgesellschaft sehr genau zu beobachten und immer wieder zu thematisieren. Viele zivilgesellschaftliche Initiativen haben sich bereits gegen rechte Gewalt im Kiez positioniert. Engagierte und Interessierte können sich an die lokale Fach- und Netzwerkstelle „Zentrum für Demokratie“ wenden.

Berlin, den 27. Juni 2019

Kontakt

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

Telefon: 0157-35950404 /030-65487293

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Pressemitteilung zu den Vorfällen in Adlershof als PDF-Datei findet sich hier

Zweite Antragsrunde für die Partnerschaften für Demokratie ist gestartet

Berlin, den 01.04.2020    

Vereine, Initiativen und Stiftungen, die sich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit stark machen wollen, können noch insgesamt 27.700 Euro für Demokratie-Projekte beantragen. 

Es gibt eine zweite Antragsrunde. Insgesamt 27.700 Euro sind noch in den Aktionsfonds der beiden Partnerschaften für Demokratie vorhanden. Gemeinnützige Träger können sich ab sofort mit ihren Projektideen bewerben. Die aktuellen Antragsformulare finden Sie auf der Homepage. Die Koordinierungs- und Fachstellen der Partnerschaften für Demokratie beraten gerne. Derzeit sind Beratungstermine leider nur telefonisch möglich und bestenfalls vorab per E-Mail zu vereinbaren. Die Einreichfristen für die Partnerschaften für Demokratie (PfD) sind wie folgt: 

PfD Treptow-Köpenick (PfD TK): 2. Juni 2020

PfD Schöneweide (PfD SW): 26. Mai 2020  

Ende Februar und Anfang März fand die erste Antragsrunden der Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick statt. Insgesamt wurden 19 demokratiefördernde Projekte bewilligt. Und damit verstetigt sich der Trend, dass im Bezirk mehr Projektträger eine Förderung über die Partnerschaften für Demokratie beantragen.           

 

Die Pressemitteilung als PDF zum Download findet sich hier!                                                                                                                                             

 

Kontakt

www.zentrum-für-demokratie.de 

 

Informationen zur Antragsstellung finden sich hier:

www.zentrum-für-demokratie.de/partnerschaften 

 

Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Claudia Max)     

Partnerschaft für Demokratie Schöneweide:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Katja Sternberger)

 

 

Gesucht werden Migrant_innen, um Museen verständlicher zu machen

Am Sonntag startet die Veranstaltungsreihe „Von der Geschichte zur Gegenwart – Orte der historischen und politischen Bildung in Treptow-Köpenick“. An sechs Terminen haben Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung die Möglichkeit, Museen im Bezirk kennenzulernen und ihr Feedback zu den Einrichtungen zu geben.
 
Berlin, den 10. April 2019

Am 14. April beginnt die Veranstaltungsreihe „Von der Geschichte zur Gegenwart“: Ab 15 Uhr findet am Sonntag im Museum Treptow eine Führung durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“ statt. Beleuchtet wird am Beispiel der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ von 1896 die Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand.

Bild FlyerBis morgen gibt es die Möglichkeit sich für eine betreute Begleitung durch die sechs verschiedenen Veranstaltungen anzumelden. Die Teilnahme ist für alle kostenfrei und eine Übersetzung in verschiedene Sprachen ist möglich. Interessierte melden sich bitte bis zum 11.04.2019 bei Katharina Stökl unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Über das gesamte Jahr verteilt haben Interessierte die Möglichkeit Einrichtungen der historisch-politischen Bildung in Treptow-Köpenick kennenzulernen. Es soll vor allem darum gehen, die Orte attraktiver und zugangsoffener zu gestalten. Lange und komplizierte Texte können für Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung schwer verständlich sein. Komplexe Inhalte zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts bilden große Hürden. Eine kritische Reflexion ist damit häufig nicht möglich. Gerade für zentrale Elemente der Demokratie - wie Bürgerbeteiligung, Partizipation und gesellschaftliches Engagement - ist ein Verständnis und die Möglichkeit kritisch zu hinterfragen elementar.

 

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt vom Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, vom Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, vom Projekt „InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen“, den Museen Treptow-Köpenick und dem Integrationsbereich des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

 
Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter:

 

Den Link zur Pressemitteilung als PDF gibt es hier!

 

Projektanträge für 2020 können ab sofort eingereicht werden

Berlin, den 14.01.2020

Alle Ideen für demokratiefördernde Projekte im Bezirk können bei den Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick bis Mitte Februar eingereicht werden.

Vereine, Initiativen und Menschen mit Ideen, die sich im Bezirk gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit stark machen möchten, können auch dieses Jahr bei den Partnerschaften für Demokratie über den Aktionsfonds Gelder beantragen.Die Koordinierungs- und Fachstellen der Partnerschaften für Demokratie beraten gernebei der Antragsstellung.

Die Einreichfristen für die Partnerschaften für Demokratie (PfD) sind wie folgt: 

PfD Treptow-Köpenick (PfD TK): 10. Februar 2020

PfD Schöneweide (PfD SW): 16. Februar 2020

Nähere Informationen zu den beiden Fördergebieten, den Förderschwerpunkten und zumBundesprogramm "Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen." finden Sie auf der Internetseite: www.zentrum-für-demokratie.de/index.php/pfd-home

Seit 2015 unterstützen die Partnerschaften für Demokratie Treptow-Köpenick undSchöneweide – ansässig im Zentrum für Demokratie - im Rahmen des Bundesprogramms„Demokratie leben!“ innovative Projekte, die sich für eine lebendige, vielfältige Demokratie und einsolidarisches Miteinander einsetzen. In den vergangenen vier Jahren konnten dadurchunterschiedliche Festivals, Schul-, Kunst- und Begegnungsprojekte im Bezirk gefördertwerden.

 

Die Pressemitteilung als PDF zum Download findet sich hier!

 

Weitere Informationen:

https://www.zentrum-für-demokratie.de/index.php/einen-antrag-stellen

Kontakt

  • Zentrum für Demokratie Treptow-KöpenickTelefon: 030/ 65487293 
  • Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Claudia Max)     
  • Partnerschaft für Demokratie Schöneweide: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Katja Sternberger)

 

Zivilgesellschaft in Schöneweide wehrt sich gegen Obdachlosenfeindlichkeit

Berlin, den 5. Oktober 2018

Nach dem erschreckenden Mordversuch an zwei Obdachlosen im Sommer dieses Jahres setzen Schöneweider AkteurInnen das Thema Ausgrenzung und Diskriminierung von obdachlosen Menschen auf die Agenda. Mit den Thementagen „Begegnung von Mensch zu Mensch“ wollen sie mit Anwohner_innen, Betroffenen und anderen ExpertInnen ins Gespräch kommen.

Am 11. und 12. Oktober 2018 finden in Schöneweide die Thementage „Begegnung von Mensch zu Mensch“ statt, die sich gegen die Diskriminierung von obdach- und wohnungslosen Menschen in Treptow-Köpenick wenden. Im Zentrum stehen Zugangsoffenheit und Diskussionen auf Augenhöhe, auch und vor allem mit den Betroffenen. Das Thema war in Schöneweide wieder aktuell geworden, nachdem im Juli zwei obdachlose Menschen am S-Bahnhof mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und dann angezündet wurden. Auch die bevorstehende kalte Jahreszeit stellt Betroffene und Helfer_innen wieder vor große Herausforderungen:

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 13-16h, Brückeladen (Schnellerstr. 120, 12439 Berlin) im Rahmen der „Berliner Woche der Seelischen Gesundheit“

Wir gestalten Jutebeutel mit menschenfreundlichen Inhalten

Der Kontakt- und Beschäftigungsladen der GEBEWO Brückeladen lädt am „Tag der Seelischen Gesundheit“ Interessierte in seine Räumlichkeiten ein. Dort findet eine Siebdruck-Werkstatt statt. Gemeinsam mit Menschen, die von Wohnungs- und Obdachlosigkeit und/oder einer Suchterkrankung betroffen waren, können interessierte Anwohner_innen kostenfrei den eigenen Jute-Beutel mit Sprüchen gestalten.

 

Donnerstag, 11. Oktober, 13-16h, Brückeladen (Schnellerstr. 120, 12439 Berlin)

Die "Lebendige Bibliothek" besucht Treptow-Köpenick

Parallel zur Siebdruckwerkstatt möchten wir Bürger_innen einladen, sich ein „Lebendiges Buch“ im Brückeladen „auszuleihen". In Gesprächen unter vier Augen können Sie Menschen mit Diskriminierungserfahrungen alle Fragen stellen, die Sie interessieren. Was bedeutet es, ohne Wohnung zu sein? Im Rollstuhl zu sitzen? Nicht lesen und schreiben zu können? Als geflüchteter Syrer in Deutschland zu leben? Durch den persönlichen Kontakt werden hinter dem Klischee, Menschen aus Fleisch und Blut sichtbar.

https://www.facebook.com/events/696238654075527/

 

Freitag, 12. Oktober, 17h, Industriesalon Schöneweide (Reinbeckstr. 9, 12439 Berlin)

Podiumsdiskussion „Obdach- und Wohnungslosigkeit in Treptow-Köpenick“ und anschließende Ausstellungseröffnung

Es diskutieren Prof. Susanne Gerull (Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule), Klaus Seilwinder (ehemals obdachlos), Alexander Fischer (Staatssekretär für Arbeit und Soziales) und Juri Schaffranek (Gangway e.V.). Im Anschluss wird die Ausstellung „Begegnung von Mensch zu Mensch“ eröffnet (Fotografien, Audiotour), die ab dem 15. Oktober im Zentrum für Demokratie zu sehen sein wird. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist kostenfrei.

https://www.facebook.com/events/1891549251140273/

 

Kontakt

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

Telefon: 030/ 65487293

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Den Link zur Pressemitteilung finden Sie hier!

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin
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