Podiumsdiskussion "Perspektiven und Ansätze von Berliner Roma-Selbstorganisationen"
16.10.2014
Wann & Wo? 18:00-20:00 Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Besuchadresse: Michael-Brückner-Str.1/Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf Schöneweide
Die romanessprachige Selbstbezeichnung Roma wird breit verstanden als kollektive politische Selbstpositionierung gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung. Neben dem Kampf gegen die aktuelle Diskriminierung geht es den aktiven Rom_nja vor allem um die Anerkennung des an ihnen begangenen nationalsozialistischen Völkermords, um den Erhalt und die Wertschätzung des kulturellen Erbes wie z.B. der Sprache, sowie um die Gründung einer internationalen Bewegung, die sich für die Rechte der Rom_nja einsetzt.
Die Selbstbezeichnung als Rom oder Romni ist als selbstbewusste Positionierung zu verstehen, die aus kulturellen, historischen oder politischen Identifikationen der Einzelnen herauswächst. Dennoch ist es von größter Bedeutung zu erkennen, das Rom_nja nicht als homogene einheitliche Bevölkerungsgruppe zu verstehen sind. Unterschiedliche Perspektiven und Selbstverständnisse spielen für die_den Einzelne_n eine wichtige Rolle.
In dieser Podiumsdiskussion wollen wir mit selbstorganisierten Rom_nja-Aktivist_innen ins Gespräch gehen, um die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze ihrer Arbeit zu diskutieren: - Wie werden Unterschiede für die politische Arbeit vernetzt? - Welche strukturellen Hürden erleben die Gruppen und Initiativen, die sich selbst organisieren, um ihre Positionen in die Öffentlichkeit zu tragen? - Welche Zugangshemmnisse erleben Rom_nja-Selbstorganisationen/-initiativen in ihrer politischen Arbeit?
Referent_innen: Milan Pavlović (Rroma Informationszentrum) http://rroma-info-centrum.de Slaviša Marković (Rroma Aether Klub Theater) Filiz Demirova (der Paria. Politik von unten!) www.derparia.wordpress.com Isidora Randjelović (IniRomnja) http://inirromnja.wordpress.com
Moderation: Aretha Apithy
Mehr Infos: www.zentrum-für-demokratie.de.
Eine Veranstaltung von: Projekt InteraXion – Anlaufstelle für Migrant_innen | antirassistische Bildung Treptow-Köpenick
Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel./Fax: 030-654 87 293




Rechtsextremismus und braunes Gedankengut sind in unserer Gesellschaft leider tagtäglich spürbar. Umso wichtiger ist es, dagegen vorzugehen. Wir setzen ein ungewöhnliches Zeichen: auf öffentlichen Hundekotbeuteln im Ortsteil Schöneweide. Unter dem Motto "Das Braune muss weg!" wollen wir Hundehalter*innen anregen, über Rechtsextremismus und Rassismus nachzudenken - und etwas für die Umwelt zu tun.
Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) stellt sich mit einer neuen Homepage der Öffentlichkeit vor.
