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Durchgeführte Projekte der PfD Schöneweide 2020

Logo PfD SWDas geradezu unplanbare Jahr 2020 hat uns doch sehr überrascht: denn fast alle beantragten Projekte konnten umgesetzt werden und es haben sich sogar viele neue Antragsstellende und Projektideen gefunden.

Herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben, und so den Stadtteil beleben und demokratisch gestalten.

In 2020 konnten die folgenden 12 Projekte über den Aktionsfonds der PfD Schöneweide gefördert und umgesetzt werden:

 

1. Seepferdchen Helden // Einhorn gGmbH

Das gemeinsame Schwimmenlernen von Kindern verschiedener (sozialer) Herkünfte steht hier im Mittelpunkt. Durch den Sport, das gemeinsame Lernen und Spielen erfahren Kinder mit Flucht- und Migrationserfahrung und aus einkommenschwächeren Familien sich selbst und andere besser kennen, sie machen Selbstwirksamkeitserfahrungen, der Teamgeist wird gestärkt und Vorurteilen / Rassismen kann so leichter von klein präventiv begegnet werden. 

 

2. Jazz am Kaisersteg „Klub Demboh“ // Jazzkeller 69 e.V.

Klub Demboh“ ist eine Gruppe von Künstler*innen verschiedener Nationalitäten und Religionen. Musik und Improvisation werden bei Ihnen miteinander verbunden. Der Jazzkeller 69 e.V. lädt sie in diesem Jahr nach Schöneweide zum „Jazz am Kaisersteg“ ein. Das Schaffen des schwarzen Jazzmusikers Sun Ra nimmt die Künstler*innengruppe zum Ausgangspunkt ihres Auftritts. Sun Ra ist US-amerikanischer Avantgarde-Künstler, Poet und Philosoph zugleich. 

 

3. We see heaven upside down // MoBe Moving Poets Berlin e.V.

Die Moving Poets Berlin und Charlotte (USA) docken mit Ihrem Projekte „We have seen heaven upside down“ an ein Projekt von 2016 an. Die Themen Migration und sozialräumliche Verdrängung sollen in einem künstlerischen Dialog über mehrere Wochen verhandelt und im Hinblick auf die veränderten Gegebenheiten diskutiert werden. Angedacht sind unter diesem thematischen Schwerpunkt sowohl eine sich wandelnde Ausstellung von Installationen und Arbeiten der Bildenden Kunst und einer Reihe von interdisziplinären Performances, sowie themenbezogene Workshops, Maker Spaces und verschiedene Gesprächsformate. 

 

4. „Alle auf Zucker oder was?“ // GEBEWO gGmbH

Eingebettet in das Programm der Obdachlosen-Uni möchte die Theatergruppe „Brückenspatzen“, bestehend aus obdachlosen und nicht-obdachlosen Personen, in diesem Jahr ein neues kabarettistisches Stück inszenieren. Mit „Alles auf Zucker oder was?“ soll sich einem Thema gewidmet werden, das auf vielfältige Weise die sozialen Spaltungen in der Gesellschaft aufzeigt: die Ernährung. Die Teilnehmenden (z.B. auch Studierende und Menschen mit Migrationsgeschichte) kommen mit ihren sehr diversen sozialen und biographischen Hintergründen zusammen und lassen ihre individuelle Vielfältigkeit in einem gemeinsamen Theaterstück zusammenwachsen. 

 

5. Philosophisches Café // MoBe Moving Poets Berlin e.V.

Einmal im Monat findet das Philosophische Café im Programm der Moving Poets in der Novilla seinen Platz. Unter wissenschaftlicher Begleitung des Philosophen Dr. Maurice Schumann geraten verschiedene Themen und gesellschaftliche Fragestellungen in den Fokus und werden durch das Publikum in breiten und fruchtbaren Diskussionen auseinandergenommen. Das Programm wird mit einem Input zum thematischen Schwerpunkt eröffnet und durch künstlerische Interventionen aus Musik, Lyrik, Performance oder Bildkunst umrahmt. 

 

6. Willkommen im WIR! // Freunde der roten Schule e.V.

Beim Projekt „Willkommen im WIR“ werden an der „Grundschule an der alten Feuerwache“ in Schöneweide theaterpädagogische Workshops durch das „People‘s Theater“ aus Offenbach mit den 3. und 4. Klassen durchgeführt. In der Projektwoche führen die Schüler*innen selbst Regie, indem Sie einen Konflikt zu einem Schwerpunktthema mit demokratischen Mitteln lösen und darstellen. Konfliktfähigkeit und gewaltfreie Kommunikation werden dabei geschult und es findet eine Sensibilisierung zu Vorurteilen und Ausgrenzungsmechanismen statt.

 

7. Radikal Respektvoll // Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde e.V.

Durch das Projekt „Radikal Respektvoll – Auf deine Worte folgen Taten“ lernen Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren einen respektvollen Umgang miteinander und werden gegenüber menschenfeindlichen Einstellungen sensibilisiert. Es finden fünf Module aufbauend aufeinander in einem Zeitraum von fünf Wochen statt. Kinder werden in der Fähigkeit gestärkt, individuelle Eigenarten von anderen Menschen zu erkennen und das eigene Handeln darauf anzupassen. Dies fördert die Sozialkompetenz in der Gruppe, der Schule und dem sozialen Umfeld insgesamt und trägt so auch zu einer verbesserten Lernatmosphäre bei.  Nach der 2. Antragsrunde empfahl der Begleitausschuss die folgenden Projekte für eine Förderung:

 

8. At the end of the day // GARAGE- Werkstatt für darstellende Künste e.V.

In Zeiten der Corona-Krise möchte dieses Projekt verschiedene Menschen in Schöneweide dazu bewegen, sich mit ihren konkreten und unmittelbaren Erfahrungen in der Pandemie kreativ und künstlerisch auseinanderzusetzen. Vereine und engagierte menschen sind genauso angesprochen, wie Menschen unterschiedliche Alters, verschiedener Herkünfte und Erfahrungshintergründe. Eigene Gefühle und Geschichte sollen mittels unterschiedlicher medialer Zugänge erarbeitet werden: kreatives Erzählen und Schreiben, Film- und eine Fotowerkstatt - und alles im Online-Format. In diesem online-Archiv werden die Ergebnisse präsentiert: https://attheendoftheday.de/  

 

9. Ich bin ein Berliner 190 // MoBe Moving Poets Berlin e.V.

Mit diesem internationalen und integrativen Projekt hat es sich der Künstler und Schöneweider Georg Krause zur Aufgabe gemacht Menschen aus allen 190 Ländern, die in Berlin einen Wohnort und neues Zuhause gefunden haben, fotografisch festzuhalten. Die abschließende Ausstellung soll in diesem Jahr in der Novilla in Niederschöneweide stattfinden. Weitere Informationen: https://www.ichbineinberliner190.de/(Aufgrund der aktuellen Situation findet die Ausstellung bis zum 30.01.2021 online statt.) 

 

10. Interkulturelles Fest // ARTivisten e.V.

Am 21. August 2020, fand ein Interkulturelles Fest von ARTivisten e.V. in Kooperation mit InteraXion in Schöneweide statt. Vielfalt und Multikultikulturalität stehen sollten hier gefördert werden und werden auch in der Musikauswahl berücksichtigt: Balkanbeats, Afrobeats udn Latinbeats.  Einen kleinen musikalischen Vorgeschmack findet ihr hier: Balkan Spirit Ensemble. Ein besonderer Fokus soll auf Künstler*innen mit Fluchterfahrung gerichtet werden. Weitere Informationen: ARTivisten auf facebook

 

11. Sukkot - Veranstaltungsreihe rund um das jüdische Laubhüttenfest // TKVA - Treptow- Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus 

Das jüdische Sukkot Fest, bekannt als Laubhüttenfest, fand vom 2. bis zum 8. Oktober 2020 in der Novilla in Niederschöneweide statt. Im Garten dieser ehemaligen Lehmann-Villa wurde eine künstlerisch gestaltete Sukkáh (Laubhütte) aufgebaut, in der eine Woche ein vielfältiges Programm stattfand: ein Begegnungsort mit täglichem Programm, u.a. zu Gender im Judentum, eine Veranstaltung zum Tag der offenen Moschee, sowie ein Konzert mit dem Klezmer-Musiker Daniel Kahn. 

 

12. Chanukkah - Veranstaltungsreihe im Rahmen des jüdischen Lichterfestes // TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus

Vom 10. bis zum 18. Dezember 2020 fand eine ganze, ausgedehnte Veranstaltungswoche zu Chanukkah in Treptow-Köpenick statt. Zwei Chanukkah-Leuchter wurden künstlerisch entworfen und konnten sowohl an der Novilla in Niederschöneweide, als auch an der evangelischen St.-Laurentius-Stadtkirche in Köpenick leuchten. Außerdem gab es ein vielfältiges Programm mit dem jüdischen Puppentheater Bubales zu "Schlomos Chanukka Wunderlampe", einem Latkes-Kochkurs oder auch einem Gespräch zwischen MdB Gregor Gysi (Die Linke), dem Publizisten Max Czollek, moderiert von der ehemaligen ZfD-Mitarbeiterin Tanja Berg, sowie vielem mehr.

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
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