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Fachtag: Grenzenlos gestärkt in den Alltag - Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

In Kooperation mit den Netzwerkstellen „Licht-Blicke“, „moskito“, „pad - präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH“, der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf, der Amadeu-Antonio-Stiftung fand der sechste Fachtag für Kinder-und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick statt. Der Fachtag lud zum Thema „Grenzenlos gestärkt in den Alltag - Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus“ Jugendsozialarbeiter_innen und Multiplikator_innen der politischen (Netzwerk-) Arbeit ein.

Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen zunehmend unter Druck ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen. Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als "linksextrem" verunglimpft und angegriffen. Der Fachtag gab den Teilnehmer_innen Gelegenheit durch einen Fachvortrag von Dr. Esther Lehnert, einer Podiumsdiskussion mit Fachkräften aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und verschiedenen Workshops einen Überblick über die Situation in Berlin zu erhalten, sich mit Kolleg_innen auszutauschen und durch Praxisbeispiele Handlungsstrategien zu entwickeln. Mehr Informationen finden sich hier:

https://ponte.pad-berlin.de/einladung-fachtag-soziale-arbeit-und-die-bedrohung-durch-rechtspopulismus-13-03-2019-freizeitforum-marzahn-10-17-uhr/

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander" - Interviewband zum Mitnehmen

Im Dezember 2017 haben wir zusammen mit weiteren Berliner Netzwerkstellen damit begonnen mit Expert_innen ins Gespräch zu kommen. Die Expert_innen geben in den Interviews den Leser_innen Argumente und Fakten für eine demokratische Kultur und ein solidarisches Miteinander an die Hand. Die fachlichen Einschätzungen geben uns zudem Hinweise auf aktuelle Herausforderungen und stärken demokratische Positionen. Uns ist es wichtig, diese Standpunkte klar zu vertreten und alle zu unterstützen, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung stark machen. Außerdem finden wir es wichtig, in Diskussionen mit einer menschenrechtsorientierten Haltung zu streiten und dies gemeinsam mit unseren Kolleg_innen und den vielen Engagierten gemeinsam zu tun.

 

Die letzten fünf Interview-Ausgaben haben wir nun in einer jetzt vorliegenden Broschüre gebündelt. Ab sofort liegen die pinken Hefte bei uns im Zentrum aus. Kommt gerne vorbei! Oder ladet Euch die Online-Ausgabe hier einfach herunter!

 

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und vom Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick).

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander" – Interview mit Sabine Hark

nachgefragt Interviewreihe5 Bild

Was verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit? Was bedeutet das für Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort? Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun? Mit der Interviewreihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander.“ wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich uns nicht nur seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg_innen, Kooperationspartner_innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert_innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben.

Im fünften Interview sprachen wir mit Soziolog_in Prof. Dr. Hark über die Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus: Inwiefern kann man bei den Debatten, die nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln 2015/16 losgetreten wurden, von einem Wendepunkt sprechen? Wieso ist „Köln“ zum Referenzpunkt für islambezogenen Rassismus geworden und wieso ist es nach wie vor wichtig, sexualisierte Gewalt zu thematisieren?

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und vom Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick).

Es geht wieder los - Eure Projektideen sind gefragt!

Ihr habt coole Ideen für Schöneweide/ Treptow-Köpenick, und Ihr möchtet Euch im Bezirk aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einsetzen? Aber ihr kennt nicht die Leute und euch fehlt das Geld für Euer Projekt?

Dann seid Ihr bei uBMFSFJ banner 720x3002ns genau richtig! Auch in diesem Jahr können Projektideen in den Themenfeldern „Demokratieförderung“, „Jugendpartizipation“, "Schaffung von Willkommenskultur" und „Prävention von Rechtsextremismus“ bei uns im Zentrum für Demokratie bei den Partnerschaften für Demokratie eingereicht werden.

 

Wir beraten Euch gerne bei der Antragstellung und helfen (bei Bedarf) auch beim Ausfüllen des Projektantrags. Über die Vergabe der Mittel entscheidet dann ein Gremium, das sich aus Vertreter_innen der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammensetzt.

Die Einreichfristen für die Partnerschaften für Demokratie sind wie folgt: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick: 12. Februar 2019. Partnerschaft für Demokratie Schöneweide: 19. Februar 2019.

Nähere Informationen zu den beiden Fördergebieten, den Förderschwerpunkten und zum Bundesprogramm "Demokratie leben!" findet Ihr auf unserer Internetseite: Projektvorstellung der Partnerschaften. Telefonische Nachfragen könnt ihr unter der 030 | 654 87 2 93 stellen. Wir beraten Euch gerne!

 

Lehrerpranger? aras* unterstützt betroffene Lehrkräfte in Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 23.10.2018

Das Projekt aras* - Politische Bildung an Schulen unterstützt alle Schüler*innen und Lehrkräfte in ihrem Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus im Treptow-Köpenick. Wegen solchem Engagement stehen Aktive häufig im Fokus (extrem) rechter Bewegungen, werden von diesen eingeschüchtert und diffamiert. Aus diesem Grund bietet aras* in Kooperation mit der GEW-Berlin eine Fortbildung zum Thema „Schulischer Bildungsauftrag in Zeiten des Rechtsrucks“ am 26. November 2018 an. Unter der Seminarnummer V-20181126 können sich interessierte Lehrer*innen und Pädagog*innen auf der Homepage der GEW-Berlin informieren und anmelden.Für den Fall von Diffamierung oder Einschüchterungen wegen ihrem Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung können sich Betroffene direkt bei aras*, sowie der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin oder der GEW-Berlin melden.

Rückfragen an:

Samuel Signer

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 0163 301 90 37

www.zentrum-für-demokratie.de/aras

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin
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