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#demokratieityourself - Rückblick auf die Jugenddemokratiekonferenz am 30. August im FEZ

Jugenddemokratiekonferenz am 30. August 2019 im FEZ-Berlin

Am 30. August fand die Jugenddemokratiekonferenz von aras* und der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick im FEZ statt.71514391 2442337129137360 8865493496073551872 o

Viele tolle Eindrücke sind entstanden, als wir die Kurzfilme über jugendliches Engagement in Treptow-Köpenick gezeigt haben. Anschließend haben die Gäste an unseren Thementischen zu Schule, Umwelt, Diskriminierung und Partizipation angeregt diskutiert.

 

Wir bedanken uns hiermit nochmal bei allen Teilnehmer*innen für ihre Ideen, bei unseren Protagonist*innen für ihr Engagement, bei Paul Rieth für die Produktion der Kurzfilme, bei den Kolleg*innen von Stuhlreisrevolte für die Moderation, der Schülerfirma "JustEat" für die leckeren Pizzen und beim FEZ-Berlin für die organisatorische und couragierte Unterstützung.

Wir haben viele Anregungen und Arbeitsaufträge mitgenommen und werden die entstandenen Videos demnächst auf unserer Webpage veröffentlichen. Haltet die Augen auf!

 

Einladung zum Fachgespräch: (K)ein Auge zudrücken?! Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen in JFEs und Schulsozialarbeit

Kinder- und Jugendsozialarbeit sind ein Spiegel unserer Gesellschaft: rechte Einstellungen in der Gesellschaft machen vor Jugendfreizeiteinrichtungen und Schulsozialarbeit nicht Halt. Strömungen verschiedenster rechter Szenen und Veränderungen in der Gesellschaft sind hier im beruflichen Alltag sichtbar. Fachkräfte sind herausgefordert, sich auch mit rechtsaffinen Jugendlichen auseinanderzusetzen. Rechte Parolen werden aufgeschnappt und wiedergegeben, menschenverachtende Argumentationslinien aus der Familie oder dem Freundeskreis mitgebracht, teilweise stehen Sozialarbeiter*innen auch scheinbar bereits gefestigten rechten Welt- und Menschenbildern gegenüber. Diese Entwicklungen können überfordernd wirken und Kopfzerbrechen hervorrufen.

Vor diesem Hintergrund laden wir zum Fachgespräch ein: am Mittwoch, 30.10.2019 von 10 bis 13 Uhr im Café Maggie, Frankfurter Allee 205 / 10365 Berlin

Wir möchten uns gemeinsam als Kolleg*innen in einem geschützten Rahmen austauschen und Erfahrungen im Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen teilen. Zur Unterstützung haben wir das Team von Cultures Interactive e.V. angefragt, die uns einen Input zu ihrem entwickelten Handlungskonzept für die Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit geben werden. Anschließend wollen wir gemeinsam Wünsche und Erwartungen bezüglich der weiteren Bearbeitung des Themas formulieren.

Für das Gespräch ist die Teilnehmer*innenzahl auf 30 Personen begrenzt. Teilnahme nur nach Anmeldung bis zum 21.10.2019 unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

** Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.**

Die Veranstaltung wird u.a. organisiert von den Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf, der Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit (ju:an), dem Zentrum Für Demokratie Treptow-Köpenick, der Fach und Netzwerkstelle [Moskito], aras* – Politische Bildung an Schulen und der LichtBlicke: Fach- & Netzwerkstelle, Berlin Lichtenberg.

"Nachgefragt! #7 Gestärkt für ein solidarisches Miteinander" - Interview mit Eike Sanders

Wnachgefragt 7as verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit? Was bedeutet das für Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort? Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun? Mit der Interviewreihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander.“ wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich uns nicht nur seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg_innen, Kooperationspartner_innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert_innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben.

Nach der Sommerpause bekommt ihr die neue Ausgabe unserer Interviewreihe zu lesen. Wir sprachen mit Eike Sanders (apabiz e.V.) über den rechten Kampfbegriff “Gendergaga”. Antifeminismus hat auch jenseits extrem rechter und rechtspopulistischer Krise eine breite Basis. Verknüpft mit Bemühungen feministische Forderungen und Geschlechterpolitiken in die Privatheit zurück zu drängen und zu entpolitisieren. Die Abschaffung von hegemonialen, ausschließenden Normen heißt nicht die Diskriminierung der Mehrheit, betont Eike Sanders im Interview. Und: Jene, die antifeministische Politik machen, machen eine Politik gegen eine vielfältige, diskriminierungsfreie Gesellschaft – das erfordert Solidarität und neue Allianzen.

Hier könnt ihr die neue Ausgabe herunterladen!

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und des Zentrums für Demokratie (Treptow-Köpenick).

Adlershofer Filmreihe ab 2. September in der Alten Schule

Film- und Diskussionsabend im Bürgersaal, Kulturzentrum alte Schule, Dörpfeldstraße 54. 2. September, 7. Oktober, 4. November, 2. Dezember, jeweils um 19 Uhr.

Viel ist passiert in Adlershof in den letzten Wochen. Nach rassistischen Angriffen und Stimmungsmache gegen Migrant*innen haben sich Anwohner*innen und Akteur*innen aus dem Kiez zusammengeschlossen, um in Adlershof ein Zeichen für mehr Miteinander und gegegn Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.

 

Einmal monatlich, immer am ersten Montag des Monats, wird im Kiezclub der alten Schule Adlershof ein Film gezeigt - mal zum Lachen, mal zum Nachdenken, immer mit kritischem Blick. Danach möchten Expert*innen und Aktive aus dem Kiez mit allen Gästen und Anwohnenden ins Gespräch kommen.

 

Gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen vom Adlershofer Kiezbeirat, dem Adlershofer Bürgerverein, dem Aktiven Zentrum Dörpfeldstraße und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick laden wir ganz herzlich zu dieser Veranstaltungsreihe ein!

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Rückblick auf den Antifaschistischen Sommertag am 3. August 2019

Am Samstag den 03.08.2019 hat zum zweiten Mal der Antifaschistische Sommertag in Treptow-Köpenick stattgefunden. Es war schön zu beobachten, wie viele Menschen aus dem Kiez und darüber hinaus sich nach den aktuellen Vorfällen in Adlershof für eine offene, solidarische und antifaschistische Gesellschaft in Treptow-Köpenick einsetzen und gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Rassismus und Neonazismus im Kiez gesetzt haben.

Ob während der Fahrradtour der Solidarität, dem Putzspaziergang/Kiezspaziergang durch Adlershof oder dem abschließenden Fest im Garten der Villa Offensiv: Immer wieder kam es zu angeregten Gesprächen und neuen Kontakten untereinander. Der Tag hat gezeigt, dass viel Engagement vorhanden, aber leider auch notwendig ist, um rechten Tendenzen in Treptow-Köpenick entgegenzuwirken. Trotz dessen gehen wir mit einem positiven und gestärkten Gefühl aus dem Tag und freuen uns jetzt schon auf den Antifaschistischen Sommertag im nächsten Jahr!

 

 

Wir haben uns sehr über die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung unserer Kooperationspartner*innen gefreut und möchten uns nochmal herzlichst bedanken! Über den Tellerrand, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick (finanziert über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen, Fachbereich Museum und der Integrationsbereich des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

 

Neues deutschland hat einen Artikel über den Antifaschistischen Sommertag veröffentlicht, den ihr hier auch nachlesen könnt: https://www.neues-deutschland.de/amp/artikel/1123866.demokratie-sommer-sonne-antifa.amp.html?fbclid=IwAR21KqaqVwUnqfLgDVpXKqzatHtKhXwOOjwhtpNNMzIl0x7XkzMZhNKM6KE

 

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gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
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