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nachgefragt #22: Interview mit Lev Arie Shulov "Mehr Jüdische Sichtbarkeit – auch im Außenbezirk!"

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Eine neue Ausgabe unserer Kooperationsreihe der Ostberliner Fach- und Netzwerkstellen "Nachgefragt -Gestärkt für ein solidarisches Miteinander!" ist erschienen. Wir freuen uns, dass die Kolleg*innen einen Fokus auf jüdische Sichtbarkeit bei uns im Bezirk gelegt haben und legen Euch/Ihnen die Lektüre sehr ans Herz.

Ein Interview mit Lev Arie Shulov, der mittlerweile im Bezirksamt Treptow-Köpenick Beauftragter für Antisemitismusprävention ist:

 

#22 MEHR JÜDISCHE SICHT­BARKEIT – AUCH IM AUSSEN­BEZIRK!

Fragen an Lev Arie Shulov zum Projekt TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus.

Vier Jahre lang leitete Lev Arie Shulov die Fachstelle TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus. Das Interview mit ihm wurde am Ende des Projekts im Dezember 2023 aufgezeichnet. Studiert hat Lev Arie Shulov Soziale Arbeit. Er engagiert sich in der Friedensarbeit, setzt sich gegen Rechtsextremismus ein und ist in Initiativen für mehr deutsch-israelisch-palästinensische Begegnung aktiv. Bis zu seinem 9. Lebensjahr wuchs er in Riga auf, seit 1990 ist er israelischer Staatsbürger. Das Projekt endete Dezember 2023, weil der Bezirk sich vorgenommen hat, diese Arbeit aufzuwerten und ab 2024 eine Beauftragtenstelle im Amt zu etablieren.

Die Ausgabe #22 kann hier gelesen werden >>> Nachgefragt!

 

Zur Reihe: Was verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit? Was bedeutet das für unser oder das Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort? Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun? Mit dieser Reihe wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich nicht nur uns seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg*innen, Kooperationspartner*innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert*innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben. Wir – das sind das Zentrum für Demokratie (Treptow-Köpenick), [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow), die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg) und das Vor-Ort-Büro von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte) und die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung (Marzahn-Hellersdorf).

Donnerstag 04.07.24 | Cake*Talks - Die extreme Rechte nach der EU-Wahl

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Cake*Talks: Die extreme Rechte nach der EU-Wahl

4.7.2024 | 18:00 Uhr | Achtung neuer Ort: Zentrum für Demokratie, Michael-Brückner-Straße 1

Zu unserer dritten Veranstaltung von Cake*Talks - Theorie trifft Praxis laden wir euch zur Eistorte und Diskussion in den Garten der Villa Offensiv nach Schöneweide ein. Nach den Wahlen zum EU-Parlament möchten wir gemeinsam die Ergebnisse der EU-Wahl analysieren und einen Blick in verschiedene europäische Länder richten. Wie haben die Parteien der extremen Rechten abgeschnitten und was bedeutet das für die zukünftige Zusammenarbeit auf europäischer Ebene?

Kuchen und Theorie vom Zentrum für Demokratie Treptow Köpenick. Plaudern: über Studien zur extremen Rechten, Rassismus und Antisemitismus | Nachdenken: was hat das mit uns zu tun? was können wir tun?

Eine Kooperation der PfD Schöneweide und dem Projekt Zentrum für Demokratie. Im Rahmen der historischen und politischen Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart".

Die Partnerschaft für Demokratie Schöneweide wird über das Bundesprogramm "Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. 

Samstag 22.06.24 | Der Elsengrund und der frühe NS-Terror | Führung

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Pressemitteilung vom 06.06.2024

Samstag, 22.06.2024, 15:00 UhrTreffpunkt S Köpenick, Ausgang Stellingdamm

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. 91 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur historisch-politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick.

 

Friday, 22.06.2024, 3 pmMeeting point S Köpenick, Stellingdamm exit The “Köpenick Blood Week” at the end of June 1933 was a high point of the early Nazi terror in Berlin. SA men deported hundreds of people to the Sturmlokale and the former district court prison, where they were severely abused. At least 23 people died. The violence did not take place anonymously in a closed room, but in full view of the public. 91 years after the events, the tour tells the story(s) of the victims and their families.Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt von: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaften für Demokratie Treptow-Köpenick, Schöneweide, und Altglienicke (offensiv‘91 e. V.), MaMis en Movimiento e. V., Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit, Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamt Treptow-Köpenick – Politische Bildung

Neue Folge ZfD-Radio! 20 Jahre gegen Angsträume - das Fest für Demokratie in Schöneweide

ZfD Radio 2024 05 22

2004: Schöneweide war damals, insbesondere der S-Bahnhof, sehr bekannt - vor allem als Ort mit einer aktiven Naziszene, rechter Raumergreifung und Gewalt. Schöneweide war Angstraum. Engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft ließen sich das nicht bieten und organisierten kurzum erstmals das "Fest für Demokratie - gegen Angsträume" am S-Bahnhof Schöneweide. Am 25. Mai findet das Fest zum 19. Mal/ im 20. Jahr seit der ersten Ausrichtung statt. Wir haben uns mit Karin Kant, Sprecherin des Bündnis für Demokratie und Toleranz in Treptow-Köpenick, über die Anfänge des Festes unterhalten und wie wichtig solche Feste auch heute für ein demokratisches und soldarisches Miteinander und das Zurückdrängen rechter Raumergreifung sind.

Den Podcast könnt ihr hier auf Spotify und anderen Kanälen hören udn abonnieren.

Weitere Infos: demokratie-tk.de

 

Konzept / Moderation: Benedikt Hotz & Katja Sternberger

Förderung / Danksagung:Der Podcast ist eine Kooperation der beiden ZfD-Projekte "Zentrum für Demokratie" und "Partnerschaft für Demokratie Schöneweide" des Berliner Vereins offensiv’91 e.V. Die PfD Schöneweide Projekte wird über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bezirksamt Treptow-Köpenick gefördert, sowie über das Jugendamt Treptow-Köpenick und über das Berliner Landesprogramm „Demokratie. Vielfalt. Respekt“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA, sowie der weiteren Fördermittelgebenden dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor:innen die Verantwortung.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden, Unterstützer*innen sowie sowie an den frb auf UKW 88,4 Mhz.

www.zentrum-für-demokratie.de | www.offensiv91.de

www.demokratie-leben.de

Commons Lizenz: CC-BY-NC-ND

Wat hat’n dit mit mir zu tun? Feminismus im Alltag- Ein Gesprächsabend im Kiez

Feminismus Plakat

 

Am 07.05.24 von 18:30-21:00 Uhr im Rabenhaus, Puchanstraße 9.

Für den Gesprächsabend zum Thema Feminismus sind ein paar Gäst*innen aus Treptow-Köpenick und Umfeld eingeladen, die in verschiedenen Kontexten durch ihr Arbeiten mit Feminismus in Berührung stehen.

Sie werden einen Einblick in ihre Arbeit geben und für Fragen der Teilnehmenden offen sein. Zudem wird es Möglichkeiten geben ins Gespräch zu gehen.

Da die Teilnehmenden-Anzahl begrenzt ist, bitte anmelden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der 030 65 88 01 65

Es wird für Getränke und eine kleine Verpflegung gesorgt sein! Unkostenbeitrag 5 Euro

Wir freuen uns auf euch.

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin