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"Nachgefragt! #7 Gestärkt für ein solidarisches Miteinander" - Interview mit Eike Sanders

Wnachgefragt 7as verstehen wir unter Demokratie und Meinungsfreiheit? Was bedeutet das für Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung vor Ort? Und was haben Menschenrechte und das Grundgesetz damit zu tun? Mit der Interviewreihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander.“ wollen wir grundsätzlichen Fragen und aktuellen Debatten auf den Grund gehen, die sich uns nicht nur seit der Bundestagswahl im September 2017 immer wieder aufdrängen – sondern auch unseren Kolleg_innen, Kooperationspartner_innen und Engagierten in den Bezirken. In dieser Interviewreihe fragen wir Expert_innen nach ihren Argumenten für ein solidarisches Miteinander und eine demokratische Kultur für alle, die in dieser Stadt leben.

Nach der Sommerpause bekommt ihr die neue Ausgabe unserer Interviewreihe zu lesen. Wir sprachen mit Eike Sanders (apabiz e.V.) über den rechten Kampfbegriff “Gendergaga”. Antifeminismus hat auch jenseits extrem rechter und rechtspopulistischer Krise eine breite Basis. Verknüpft mit Bemühungen feministische Forderungen und Geschlechterpolitiken in die Privatheit zurück zu drängen und zu entpolitisieren. Die Abschaffung von hegemonialen, ausschließenden Normen heißt nicht die Diskriminierung der Mehrheit, betont Eike Sanders im Interview. Und: Jene, die antifeministische Politik machen, machen eine Politik gegen eine vielfältige, diskriminierungsfreie Gesellschaft – das erfordert Solidarität und neue Allianzen.

Hier könnt ihr die neue Ausgabe herunterladen!

"Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander." ist ein Projekt des Vor-Ort-Büros von Demokratie in der Mitte (Berlin-Mitte), der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke (Lichtenberg), von moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt (Pankow) und des Zentrums für Demokratie (Treptow-Köpenick).

Rückblick auf den Antifaschistischen Sommertag am 3. August 2019

Am Samstag den 03.08.2019 hat zum zweiten Mal der Antifaschistische Sommertag in Treptow-Köpenick stattgefunden. Es war schön zu beobachten, wie viele Menschen aus dem Kiez und darüber hinaus sich nach den aktuellen Vorfällen in Adlershof für eine offene, solidarische und antifaschistische Gesellschaft in Treptow-Köpenick einsetzen und gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Rassismus und Neonazismus im Kiez gesetzt haben.

Ob während der Fahrradtour der Solidarität, dem Putzspaziergang/Kiezspaziergang durch Adlershof oder dem abschließenden Fest im Garten der Villa Offensiv: Immer wieder kam es zu angeregten Gesprächen und neuen Kontakten untereinander. Der Tag hat gezeigt, dass viel Engagement vorhanden, aber leider auch notwendig ist, um rechten Tendenzen in Treptow-Köpenick entgegenzuwirken. Trotz dessen gehen wir mit einem positiven und gestärkten Gefühl aus dem Tag und freuen uns jetzt schon auf den Antifaschistischen Sommertag im nächsten Jahr!

 

 

Wir haben uns sehr über die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung unserer Kooperationspartner*innen gefreut und möchten uns nochmal herzlichst bedanken! Über den Tellerrand, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick (finanziert über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen, Fachbereich Museum und der Integrationsbereich des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

 

Neues deutschland hat einen Artikel über den Antifaschistischen Sommertag veröffentlicht, den ihr hier auch nachlesen könnt: https://www.neues-deutschland.de/amp/artikel/1123866.demokratie-sommer-sonne-antifa.amp.html?fbclid=IwAR21KqaqVwUnqfLgDVpXKqzatHtKhXwOOjwhtpNNMzIl0x7XkzMZhNKM6KE

 

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Gedenken an Mordanschlag auf zwei Obdachlose am S-Bahnhof Schöneweide

Im stillen Gedenken: Wir erinnern uns an den brutalen Brandanschlag am S-Bahnhof Schöneweide. In der Nacht vom 22.Juli auf den 23. Juli 2018 wurden zwei obdachlose Männer mit Brennstoff übergossen und anschließend angezündet. Der eine überlebte schwer verletzt, während der andere einige Monate später verstarb. Am Abend der Tat gab es eine von Anwohner_innen initierte Kundgebung, bei der viel Anteilnahme und Solidarität im Kiez sichtbar wurde. Auch heute liegen schon wieder Blumen vor dem Bahnhof und erinnern an die schreckliche Tat!

Jugend-Demokratiekonferenz #demokratieityourself am 30. August

Viele junge Menschen sind in Treptow-Köpenick engagiert, arbeiten freiwillig in verschiedenen Projekten mit, geben ihre Zeit und Energie und gestalten so unsere Gesellschaft jeden Tag mit!

Auf unserer Jugend-Demokratiekonferenz 2019 wollen wir dies zeigen: wir haben junge Menschen im Bezirk mit der Kamera begleitet und entstanden sind beeindruckende Kurzfilme, die zum Lachen und auch zum Nachdenken bringen...

Nach der Premiere dieser Filme habt ihr die Möglichkeit, mit eingeladenen Politiker*innen zu sprechen und eure Fragen loszuwerden: warum werden z.B. immer mehr Jugendclubs geschlossen? Was kann ich an meiner Schule tun, um den Klimschutz voranzutreiben? Und was können wir eigentlich dem gesellschaftlichen Rechtsruck entgegensetzen?

Im Anschluss wollen wir bei Pizza unsere Ideen für die Zukunft sammeln und an gemeinsamen Plänen feilen. Kommt vorbei, bringt Freund*innen und eure Ideen und Fragen mit, genießt 'ne Pizza und #demokratieityourself! Die Veranstaltung wendet sich an junge Menschen aus Treptow-Köpenick. Wenn ihr nicht älter als 25 Jahre seid und Lust habt euren Kiez zu gestalten, laden wir euch sehr herzlich ein!

Die Veranstaltung auf Facebook findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/339511353602227/ 

Anmeldung direkt hier oder an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über Insta: @aras_in_tk

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick und aras* - Politische Bildung an Schulen.

 

Hinweis: Die Jugend-Demokratiekonferenz ist eine geschlossene Veranstaltung und nur für geladene Gäste.

 

 

 

Antifaschistischer Sommertag am 3. August 2019

Zivilgesellschaft positioniert sich gegen Rassismus in Treptow-Köpenick // Einladung zum antifaschistischen Sommertag am 3. August 2019

Berlin, den 18.07.2019

Die rassistischen Übergriffe im Treptower Ortsteil Adlershof haben viele Anwohner_innen und Engagierte erschreckt. Wo Hass und Rassismus erstarken, muss auch die Zivilgesellschaft stärker als bisher Präsenz zeigen. Deshalb lädt das Zentrum für Demokratie alle Interessierten am dritten August zu einem antifaschistischen Sommertag ein. Es sind drei Veranstaltungen geplant: Eine Fahrradtour zu Orten der Solidarität in Treptow-Köpenick, ein Putzspaziergang durch Adlershof und ein Gartenfest in Niederschöneweide.

11 Uhr: Fahrradtour zu Orten der Solidarität in Treptow-Köpenick // Treffpunkt Alfred-Randt-Straße 19

Ab 11 Uhr sind alle Fahrradfreund_innen eingeladen, Orte des Miteinanders und deren Akteur_innen kennenzulernen. Dazu laden das Willkommensbüro InteraXion und wir, das Zentrum für Demokratie, zu einer Fahrradtour ein. Los geht’s ab 11 Uhr, Treffpunkt ist die Unterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt-Straße 19. Von dort aus ist eine zweistündige Fahrradtour durch Köpenick, Spindlersfeld und Schöneweide geplant.

14 Uhr: Putzspaziergang und kreative Intervention in Adlershof // Treffpunkt Villa Offensiv, Hasselwerderstr. 38

Der Berliner Ortsteil Adlershof wurde in den vergangenen Wochen bekannt für zahlreiche rassistische Übergriffe. So wurde eine syrische Familie mehrfach angegriffen. Die Situation eskalierte, als auf die Wohnungstür der Familie geschossen wurde (LINK). Anwohner*innen berichten zudem von zunehmender rassistischer und neonazistische Propaganda im Kiez. Um dem etwas entgegenzusetzen, rufen wir zu einer kreativen Intervention rund um die Dörpfeldstraße auf. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Adlershof um 14:30 Uhr. Mit Spachtel und Schwamm ausgestattet wollen wir die extrem rechte Propaganda entfernen und mit Sprühkreide und Flyern eigene Inhalte setzen.

Ab 16 Uhr: Gartenfest in der Villa Offensiv // Hasselwerderstr. 38

Im Anschluss möchten wir im Garten der Villa Offensiv miteinander ins Gespräch kommen. Für Essen sorgt die Gruppe „Über den Tellerrand e.V.“, außerdem stellen sich verschiedene antirassistische und antifaschistische Initiativen aus dem Bezirk vor und laden zum Gespräch ein. Gemeinsam möchten wir Ideen spinnen, Erfahrungen austauschen und uns überlegen, wie wir antifaschistisches Engagement im Bezirk weiter stärken können, um den Rechten nicht das Feld zu überlassen. Der antifaschistische Sommertag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Von der Geschichte zur Gegenwart- Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick“ statt.

Der antifaschistische Sommertag ist ein Kooperationsprojekt von: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick (finanziert über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen, Fachbereich Museum und der Integrationsbereich des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

Die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/2006156719506922/

gefördert durch
Besuchsadresse

Zentrum für Demokratie

Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide)

Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de
Postanschrift

Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
12439 Berlin
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